Tu nicht einfach etwas, setz dich hin, - sei da!

 

Thich Nhat Hanh

      

Was bedeutet Achtsamkeit?

Der Begriff befindet sich schon lange im öffentlichen Sprachgebrauch. Aber was verbirgt sich wirklich dahinter?

 

Achtsamkeit ist ein Moment höchster Präsenz. Üben wir uns darin, 

dann konzentrieren wir uns mit allen Sinnen auf den gegenwärtigen

Augenblick. Wir erlernen, unseren Geist von der womöglich sorgenvollen Beschäftigung mit bevorstehenden Ereignissen oder vergangenen Geschehnissen zurückzuholen zur Wahrnehmung unserer jetzigen körperlichen Empfindungen, Gedanken und Emotionen.

Üben wir uns darin, den Moment zu erleben und zu gestalten, können wir mit der Zeit wieder mehr selbstbestimmte Lebenszeit erfahren, mehr Gelassenheit und Souveränität.

Wir begegnen unserer Lebensfreude und unserem emotionalen

Reichtum. Wir begegnen uns in unserer ganz persönlichen Art zu sein.

 

Einige wesentliche Aspekte der Haltung der Achtsamkeit:
 

Freundlichkeit

 

in der Haltung uns selbst gegenüber (in der Folge auch anderen Menschen gegenüber)

 

Akzeptanz

 

der Lebensbedingungen 

und Situationen, 

die nicht veränderbar sind

 

Wertfreiheit

 

gegenüber unseren körperlichen

 Empfindungen, Gedanken und Emotionen

 

Bewusstheit

 

bezüglich unserer Denk- und Verhaltensmuster

 

Impulsregulierung

 

durch Unterbrechung unserer Reiz- Reaktionsmuster

 

Verbundenheit

 

mit sich, mit anderen Menschen und der Natur

 

Wer hat das Achtsamkeitstraining entwickelt? 
Und wurde die Wirksamkeit erforscht?

 

 

Das Achtsamkeitstraining geht zurück auf Jon Kabat-Zinn, der als

Professor in den 1970er Jahren an der University of Massachusetts Medical School mit Schmerzpatienten das Kursprogramm MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction/dt. Stressbewältigung durch Achtsamkeit) durchführte.

 

Inzwischen existieren zahlreiche Studien über die Wirksamkeit des Achtsamkeitstrainings, die auch den positiven Einfluss auf Menschen mit beruflich oder privat bedingten Stressbelastungen und Erschöpfungssymptomen belegen. Auch Menschen mit innerer Unruhe, Sorgen und Ängsten können eine Entlastung erfahren. 

 

Eine Psychotherapie ersetzen Achtsamkeitskurse jedoch nicht. Gegebenenfalls können sie aber eine sinnvolle Ergänzung sein.

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